Der im September 2014 im romantisch wilden Waldviertel, in Wegscheid am Kamp neu errichtete Kunstraum ist ein Platz der Kontemplation, des konzentriert beschaulichen Sinnierens – begleitet von der morgendlichen und abendlichen Glocke der kleinen Kapelle am Fluss, dem Probealarm der Freiwilligen Feuerwehr und dem Gefechtslärm des nahen von der österreichischen Bundesregierung vom Dritten Reich angeeigneten Truppenübungsplatz.

In diesem Spannungsverhältnis von Realität und Idylle präsentiert die Eremitage am Kamp Standpunkte, die zum Nachdenken anregen und gleichzeitig Sinnlichkeit und Lebenslust vermitteln sollen. Hier ist Raum für Künstlerinnen und Künstler sowie Projekte mit einer gewissen Kompromisslosigkeit im Umgang mit den Erwartungshaltungen des Marktes und dazu mit einer reflektierten Selbstverliebtheit ebenso wie einer Gelassenheit gegenüber dem eigenen Wahnsinn.

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